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Gesundes Wohnen


Fertighäuser sind Holzhäuser und haben schon deshalb ein besonders angenehmes Raumklima. Holz regelt die relative Luftfeuchtigkeit je nach Raumtemperatur und Jahreszeit. Die warmen Wandoberflächen bieten darüber hinaus schon bei relativ niedrigen Zimmertemperaturen ein behagliches Wohngefühl.

Die wachsende Zahl an Allergien in Deutschland wird zunehmend auf Umwelteinflüsse zurückgeführt. Schon das zeigt, wie wichtig das Wohnen in gesunden Baustoffen für die Menschen ist.

Für Holzfertighäuser werden ausschließlich auf gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüfte - und vielfach sogar nachwachsende - Baustoffe verwendet.

Trocken Bauen

Belastungen der Innenräume durch Pilze und Sporen sind heute keine Seltenheit. Häufige Ursache ist Feuchtigkeit, die aus den Wänden kommt. Gerade bei konventionell errichteten Neubauten müssen Bauherren ihr Haus häufig trockenwohnen - und setzen sich damit ungewollt Belastungen aus. Fertighäuser werden weitgehend ´trocken´ erstellt. Ein großer Vorteil, weil Wasser gar nicht erst in die Wände gelangt.

Luftfeuchtigkeit

Holz hat die hervorragende Eigenschaft, ausgleichend auf das Raumklima zu wirken. Holz kann aus feuchter Luft Wasserdampf aufnehmen und diesen in trockene Luft wieder abgeben. Die Baumaterialien in einem Fertighaus regulieren also automatisch die Luftfeuchtigkeit und tragen damit zu einem gesunden Wohnklima bei.

Für das Wohlbefinden von Menschen ist eine gleichbleibende relative Luftfeuchtigkeit von 45 - 55% Prozent die ideale Vorraussetzung.




Schallschutz

Fertighäuser nutzen die Vorteile “leichter” Baustoffe. In Puncto Schallschutz haben aber schwere Baustoffe allein durch ihre Masse Vorteile.

Schallschutz im Fertighausbau.
Bei Fertighäusern wird darum besonders auf die Trennung von Baumaterialien geachtet. Beim Übergang zwischen verschiedenen Bauteilen können leicht Schallbrücken entstehen, die zu Geräuschbelästigungen führen. Durch den Einbau “schwerer” Estrichelemente z.B. für Fußböden und das konsequente Vermeiden von Schallbrücken wird die Übertragung von Schall in andere Räume verhindert.

Mit dem QDF-Standard haben sich die Mitglieder des BDF verpflichtet, die DIN-Anforderungen an den Luftschallschutz bei Außenbauteilen noch zu übertreffen. Das heißt: Außengeräusche von 61 bis 65 Dezibel (entspricht dem Fahrgeräusch eines PKW bei 100 km/h) dürfen im Haus nur stark vermindert (max. 30 db) hörbar sein.

Baustoffe

Für den Bau eines Fertighauses werden durchschnittlich 23m3 Holz verwendet. Holz ist ein nachwachsender Baustoff mit viele positiven Auswirkungen auf das Raumklima.

Die Dämmstoffe sorgen für Behaglichkeit.
Das Holz wird in den Innenräumen entweder gar nicht oder nur mit umweltfreundlichen Lasuren behandelt. Alle Lasuren und Farben sind lösemittelfrei oder tragen das Umweltzeichen “Der grüne Engel” - das gilt auch für den Aussenbereich.

Für die Kerndämmung wird in der Regel Glaswolle, ein natürliches Produkt aus mineralischen Grundstoffen, oder ökologische Dämmaterialien wie Kork oder Zellulose verwendet.

Die Innenwände sind mit natürlichen Gipsbauplatten beplankt und tragen so zu dem ausgeglichenen Wohnklima bei. Alle weiteren Baustoffe z.B. die Fußböden oder Fliesen können von den Bauherren selbst ausgewählt werden.