Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. 13.04.2006 |
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Fertighäuser machen Boden gut: Haushersteller trotzen dem Abwärtstrend im Baugewerbe
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Holzfertigbau gewinnt Marktanteile gegenüber konventionellen Bauweisen
Bad Honnef. Die deutschen Hersteller von Fertighäusern haben im Jahr 2005 erneut Marktanteile gegenüber konventionellen Bauweisen gewonnen. Bundesweit stieg der Anteil von Fertighäusern an allen Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser von 13,0 Prozent im Vorjahr auf 14,1 Prozent. Insgesamt wurden 2005 in Deutschland 18.830 Eigenheime in Fertigbauweise genehmigt, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mitteilt.
Besonders gefragt sind Fertighäuser in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg. Rheinland-Pfalz liegt mit einem Fertigbau-Anteil von 23,1 Prozent im Jahresmittel bundesweit an der Spitze. Auch in Hessen mit 22,5 Prozent und in Baden-Württemberg mit 22,1 Prozent entscheidet sich bereits jeder fünfte Bauherr für ein Fertighaus. Überdurchschnittlich hoch ist die Fertigbau-Quote auch in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin.
„Grund für den Trend zum Fertighaus ist vor allem die steigende Nachfrage nach Energiesparhäusern, die sich in Holzbauweise besonders günstig verwirklichen lassen“, sagt BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas. In der Rechnung der Bauherren spielten die Betriebskosten eines Hauses neben den eigentlichen Baukosten eine immer größere Rolle. „Den Fertigbaufirmen gelingt es, den Energieverbrauch ihrer Neubauten immer weiter zu senken“, erklärt Klaas: So bereite inzwischen fast jeder der führenden Fertighaus-Hersteller seine Häuser mit Solaranlagen, Biomasse-Heizungen oder Erdwärmepumpen auf die Nutzung erneuerbarer Energieträger vor.
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 | | Weitere Infos: | | Achim Hannott |
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