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Auf einen Blick: Die Vorteile für den Bauherren


Sicher geht es allen künftigen Bauherren und allen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Hausbau beschäftigen gleich: Hat man sich erst einmal dazu entschieden, kommt man ganz schnell zu dem Punkt, an dem man sich fragt: Wenn ich schon viel Geld in die Hand nehme, um meinen Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, wie steht es dann mit der Leistung und vor allem der Qualität, die ich dafür bekomme? Schließlich soll das Haus nicht nur das eigene Leben lang halten, sondern auch der nächsten Generation noch Freude bereiten.

Wenn Sie heute eine Waschmaschine kaufen, eine neue Matratze suchen oder selbst einen neuen Schraubenschlüssel benötigen - es gibt kaum ein Produkt, dass nicht überwacht, kontrolliert oder zertifiziert ist. Nur beim privaten Wohnungsbau ist dies heute nicht die Regel.

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau haben sich schon vor vielen Jahren mit den Fragen nach einer strengen Kontrolle ihrer Häuser, der verwendeten Baumaterialien und auch der Fertigung beschäftigt. Dabei waren ihnen die regelmäßigen Güteüberwachungen, die der Gesetzgeber vorschreibt, bei weitem nicht genug. Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) wurde gegründet.

Die Vorteile auf einen Blick:

Diese Gemeinschaft bietet mehr als nur "solides" Bauen, sie bietet Sicherheit in den entscheidenden Fragen beim Hauskauf und Bau.

1. Materialien

Alle Häuser, die unsere Unternehmen für Sie fertigen, sind Fertighäuser, deren größter Teil aus dem natürlichen Rohstoff Holz besteht. Holz übernimmt die wichtige Funktion der Raumklimaregulierung.

Daher darf in Fertighäusern mit QDF-Prädikat nur Holz verwendet werden, das ganz genau festgelegte Holzfeuchten aufweist. Damit diese Grenzwerte sicher eingehalten werden, wird das Holz in Spezialkammern getrocknet.

Diese technische Trocknung (d.h. Trockenkammer) hat noch einen weiteren großen Vorteil: Dieses Holz muss nicht mehr chemisch vor Insekten oder Pilzen geschützt werden. Das von uns eingesetzte spezialgetrocknete Holz ist also unbehandelt.

Ähnliches gilt auch für die Holzwerkstoffplatten, die von uns eingesetzt werden. Auch für diese Platten gilt: Es werden nur Rohstoffe eingesetzt, die nicht chemisch behandelt sind, also weder imprägniert, lackiert noch gestrichen wurden. Der Einsatz von belasteten, das heißt imprägnierten oder lackierten, Althölzern ist ausdrücklich verboten.

2. Raumluftqualität

Die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau legen besonderen Wert auf die Raumluftqualität. So dürfen in unseren Häusern nur Holzwerkstoffe verwendet werden, deren Formaldehydemission den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 0,1 ppm sogar um mindestens 50 Prozent unterschreiten. Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau ist die einzige Gemeinschaft in Deutschland, die dies konsequent seit 1989 einfordert. Zur Überprüfung der Raumluftqualität sind unsere Unternehmen verpflichtet, regelmäßig Raumluftmessungen von unabhängigen Prüfinstituten durchführen zu lassen.

3. Dämmstoffe

Nicht minder wichtig ist die Auswahl der Dämmstoffe. Gute Dämmstoffe sind das A und O für effektiven Wärme-, Schall- und Brandschutz. Sie müssen aber auch den hohen Erwartungen der Bauherren an gesundes Wohnen entsprechen. Daher werden für die von uns verwendeten Dämmstoffe spezielle Nachweise der Gesundheitsverträglichkeit verlangt. FCKW oder ähnliche ozonschädigende Verbindungen sind in den von uns verwendeten Dämmstoffen und Montageschäumen verboten. Vielfach werden auf Wunsch auch alternative Dämmstoffe angeboten, wie Hobelspäne, Holzwolleleichtbauplatten, Zelluloseflocken oder Schafwolle. Selbstverständlich müssen diese Materialien auch durch das Deutsche Institut für Bautechnik zugelassen sein.

4. Vorfertigung und Montage

Zu den großen Vorteilen unserer Bauweise gehört, dass Sie die Garantie haben, dass Außen- und Innenwände, Decken und auch der Dachstuhl in geschlossenen und damit trockenen Werkshallen hergestellt werden. Die Qualität wird also nicht durch Wind und Wetter beeinflusst.

Die Montage des Hauses auf Ihrem Grundstück ist innerhalb von maximal 48 Stunden - meistens sogar innerhalb eines Tages - abgeschlossen. Einschließlich des geschlossenen Daches.

5. Fix: Einzug und Preis

Unsere Bauweise hat für Sie als Bauherr einen weiteren Vorteil: Durch die stark rationalisierten Planungs-, Fertigungs- und Montageabläufe kommt es zu sehr kurzen Fertigstellungszeiten. Fertigungstermine können kurzfristig angesetzt und im Regelfall sicher eingehalten werden. Unsere Unternehmen garantieren Ihnen daher auf Wunsch gerne einen fixen Hausaufbau- bzw. Fertigstellungstermin.

Und noch ein weiterer Pluspunkt: Für Fertighäuser mit QDF-Siegel gibt es eine Festpreisgarantie. Der Festpreis gilt für mindestens ein Jahr. Preisaufschläge wegen schlechtem Wetter oder diversen unvorhersehbaren Entwicklungen gibt es also bei Mitgliedern der Qualitätsgemeinschaft nicht.

Außerdem gibt es für Bauherren der Qualitätsgemeinschaft eine weitere vertragliche Besonderheit:
Sie bezahlen nur für bereits erbrachte Leistungen, also nach Baufortschritt.

6. Kontrolle und Überwachung

Mehrmals im Jahr lassen sich die Mitgliedsunternehmen der Qualitätsgemeinschaft von unabhängigen Sachverständigen und Überwachungsstellen über die Schulter schauen. Dabei wird zunächst im Werk kontrolliert, ob die verwendeten Produkte den Anforderungen der Qualitätsgemeinschaft genügen und dann auf der Baustelle nachgehalten, ob sich eine gleichbleibende Qualität bis zur Erstellung des Hauses durchzieht. Diese Überwachung wird in einem Überwachungsprotokoll dokumentiert.

Unsere Häuser durchlaufen ein zweistufiges Kontrollverfahren, das in der Bauwirtschaft einmalig ist.
Es werden zum einen:

  • alle vorgefertigten Bauteile einer amtlich anerkannten Güteüberwachung unterzogen. Mindestens zwei Mal pro Jahr kommen amtliche Prüfer in jedes Werk, um die Güte der Bauteile, Baustoffe und Verbindungsmittel zu prüfen und auch zu kontrollieren, dass die konstruktive Ausführung mit den Bauvorlagen übereinstimmt.
  • Das RAL-Gütezeichen schließlich garantiert, dass über die gesetzlichen Anforderungen hinaus eine ergänzende Überwachung in den Herstellerwerken stattfindet.

Im zweiten Schritt werden im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau weitere jährliche Kontrollen der Werke und auch der Baustellen durchgeführt.

  • Dabei werden die Konstruktion, der Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz und sämtliche Materialien strengstens überprüft. Nur wenn das Überwachungsprotokoll einwandfrei ist, erhält das Unternehmen das begehrte Qualitätssiegel. Ein eigener Beirat der Gemeinschaft mit unabhängigen Instituten und Wissenschaftlern kann bei Bedarf auch noch weitere Unterlagen des Unternehmens zu einzelnen Anforderungen einfordern.
  • Die Firmen müssen im Rahmen der Überprüfung auch die Raumluft ihrer neu gebauten Häuser durch neutrale Prüfinstitute messen lassen. Dabei muss nachgewiesen werden, dass die strengen Anforderungen an den Formaldehydgehalt erfüllt werden.
  • Ein weiterer Nachweis, der erbracht werden muss, ist die Luftdichtheit des Gebäudes. Denn nur durch möglichst luftdichte Gebäude können die Energiekosten minimiert werden. Die Mitgliedsunternehmen des BDF müssen daher regelmäßig Luftdichtheits-Prüfungen vorlegen.
  • Das Siegel der Qualitätsgemeinschaft wird nur für ein Jahr verliehen, danach muss jedes Mitglied dieses Prädikat erneut verdienen - und die von der Satzung vorgeschriebenen Prüfungen erneut bestehen.

7. Ombudsstelle

Was aber, wenn es trotz alledem zu Missverständnissen oder Meinungsverschiedenheiten zwischen Bauherr und Fertighaushersteller gekommen ist?

In der BDF-Geschäftsstelle in Bad Honnef haben die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft eine eigene Ombudsstelle eingerichtet, die als neutrale Instanz zwischen den beiden Parteien vermittelt. Der Ombudsmann ist in der Würdigung der Fakten unabhängig, in seiner Entscheidung für die Fertighaushersteller bindend und für die Bauherren kostenlos. Diese Einrichtung ist im Bauwesen ziemlich einmalig und sie wird zum Glück kaum gefordert.